Auf der Fähre von Rønne nach Sassnitz

Zwischen Routine und Aufregung

Wenn man zuvor schon einmal mit der Fähre von Bornholm abgefahren ist, dann ist man beim nächsten Abreisetag schon viel gelassener. Man muss nicht der Erste sein, der vor der Schranke steht, sondern einfach nur rechtzeitig auf's Schiff rollen. Ich genieße noch einmal den frischen Morgen und bei der kurzen Autofahrt nach Rønne entkommt mir wieder ein laut ausgesprochenes "Ist das schön hier!".



geografische Einordnung:


erreichte Gipfel:

weitere Wegepunkte:

Talort(e):


Schwierigkeiten:

Höhendifferenz Aufstieg/Abstieg:

Distanz:


Zeitbedarf inkl. Pausen:

Ostsee - Bornholm - Rügen


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Rønne, Sassnitz


Wandern: -/-            Klettern UIAA: -/-            Klettersteig: -/-           Schneeschuhe: -/-

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Überfahrt


Die Hammershus hat noch nicht einmal abgelegt, da wird schon die Kombüse gestürmt. Ich mache widerwillig mit, weil ich heute noch keinen Kaffee hatte. Der einzige Kaffeeautomat ist mit diesem Ansturm leider völlig überfordert. Wenigstens beim Gebäck löst sich der Stau auf, weil es noch eine weitere Eier-Speck-Wurst-Käse-Schlange gibt.


Ich kann erst wieder auf Deck atmen. Der Himmel liefert heute dramatische Farben. Der Wind Mover lag heute übrigens nicht mehr im Hafen von Rønne. Ich kann ihn jedoch weit entfernt auf See ausmachen. Die vier Stützen zeichnen sich unverkennbar vor dem Horizont ab.


Erstaunlich wie lange man Bornholm noch am Horizont erkennen kann. Und schaut man bei den Windrädern dann zum Bug, dann sieht man auch schon Rügen. Jedoch, die beiden Inseln liegen 110 km auseinander. Unter keinen Umständen ist es daher möglich, die eine Insel von der anderen Insel aus zu sehen.


Zing • 11. September 2026