Eine Woche mit der Fujifilm X-E1
Was taugt die "alte Dame" als EDC-Camera?
Nach einer Woche kann man schon eine erste Einschätzung abgeben, oder? Das Wichtigste zuerst: Ich kann damit Bilder machen, die mir gefallen. So eine alte Kamera - 13 Jahre entsprechen heutzutage fünf Kameragenerationen - lehrt einen aber auch Geduld. Man fotografiert anders. Intuition gewinnt an Bedeutung.
Bei der Einschaltdauer kann man die Sekunden bereits mitzählen. Überlässt man der X-E1 auch noch die Anpassung der Belichtung, dann vergehen weitere 3...5 Sekunden, je nach Umgebungshelligkeit.
Der AF trifft nicht immer. 3% Fehlerrate in der ersten Woche sind ungewohnt. Man kann das Bild auch nicht immer kontrollieren, weil sonst der Akku ruckzuck leer ist.
Irgendwie ist das analoge Gefühl zurückgekehrt. Da EVF und LCD kein wysiwyg liefern und Kontrolle eben nicht jedes Mal möglich ist, erfährt man erst Zu-hause, ob man richtig belichtet oder scharfgestellt hat.
Für eine Alltagsknipse ist noch in Ordnung, aber in die Ferien wird die X-E1 mit mir niemals fahren. Und als nächstes muss sie ihre Bergtauglichkeit unter Beweis stellen...
























































