Rügen - Ankommen ist alles!
Nicht schon wieder sitzen!
Der lange Ritt nach Rügen! Das Auto hat mir heute schon zweimal die Kaffeetasse gezeigt. Aber der kurze Tankstopp gilt wohl kaum als echte Pause, oder? Nach neun Stunden sitzen muss man sich die Füße unbedingt vertreten.
Wer mit dem Auto oder dem Zug nach Rügen anreist, der passiert allermeist die große Rügenbrücke bei Stralsund. Das fühlt sich dann an, als ob man einen breiten Fluss überquert. Danach öffnet sich die Insel zu beiden Seiten. Ein endloses Meer aus Feldern. Erst nachdem man an Bergen auf Rügen vorbei ist und auf einem schmalen Landstreifen zur Halbinsel Jasmund wechselt, gibt es wieder etwas Inselgefühl.
Dann durch Sassnitz und in den tiefen Wald. An seinem Ende erreicht man Hagen, das zur Gemeinde Lohme gehört. Der Seeblick ist hier minimal. Bin ich überhaupt auf einer Insel?
Die erste Naherkundung bietet noch keine ausschweifenden Ausblicke. Dafür wird jedoch sofort klar, dass man hier großzügige Buchenwälder gebucht hat. Die Bäume erscheinen übergroß, die Wälder tief und endlos.
Man merkt sofort, dass hier der Tourismus boomt. Zahlreiche Schilder weisen auf Privatbesitz hin und verbieten den Durchgang. Jedes Haus wird von einem wilden, großen Hund bewacht. Bestimmt sind die Eigentümer alle tätowiert. So ist halt der Osten der Republik.






