Rügen - Glowe
Langzeitbelichtungen
Kap Arkona war nicht so mein Fall und ein Fischbrötchen hatte ich auch noch nicht. Deshalb breche ich nochmal nach Glowe auf. Im Fotogepäck habe ich auch die ND-Filter, weil ich mich am Strand an Langzeitbelichtungen versuchen möchte.
Das Wichtigste zuerst: Ein Backfischbrötchen für gleich und ein Fischbrötchen mit Buttermakrele für später. So, jetzt hat auch die Hardshell einen Remouladenfleck!
So gestärkt und eingesaut breche ich zum nahen Strand auf. Der Sand ist tief und das Vorankommen etwas mühsam. Eine Gewitterzelle zieht ab und der Himmel wird wieder blau. Jetzt muss ich nur noch ein Motiv für die Langzeitbelichtungen finden. Hier rechts sieht man den fotografischen Beifang, unten die Ergebnisse der Langzeitbelichtungen.
Langzeitbelichtungen zwischen 20 s und 60 s
Zuerst gelingt gar nichts. Erst als mir wieder einfällt, dass man auf dem Stativ die Stabilisierung der Kamera ausschalten muss, werden die unbewegten Bildelemente scharf abgebildet. Dass die OIS ausgeschaltet ist, werde ich erst morgen am Nachmittag wieder herausfinden...
Obwohl das verwendete Filter ein ND10 ist, muss man Blende 22 oder 32 einstellen, um Belichtungszeiten bis zu 60 Sekunden zu erzielen.
Farbe ist auch so ein Problem. Durch die Verwendung des LEE-Filters ist der Weißabgleich jedenfalls pfutsch. Für Schwarzweiß steht die Sonne jedoch noch zu hoch. Das bedeutet Nacharbeit.
Warum müssen einen eigentlich immer die Leute vollquarken, wenn es höchster Konzentration bedarf? Und wie unfreundlich muss man eigentlich sein, um die endlich loszuwerden?
Menschen mag ich schon, es sind nur die Leute, die ich nicht ausstehen kann.



































