Astrofotografie - M31, 32, 110

Unsere nächsten kosmischen Nachbarn, die uns näher kommen!

Das zweite Bild des Abends. Die Andromeda-Galaxie schwebt mir schon lange vor. Ich bin nur unsicher, ob 200mm Brennweite und eine Stunde Belichtungszeit dafür ausreichen. Andererseits nimmt M31 am Himmel eine Ausdehnung von 3° ein (das sind 6 Vollmonddurchmesser) und ist mit bloßem Auge sichtbar.

Objektiv(e), Teleskop(e):

Kamera:

Montierung:

Guiding:

Belichtung:


Objekte:


Bildbearbeitung:

CANON EF-L 200mm/2.8 @ 2.8

CANON EOS 750Da @ ISO 800

EQM 35 Pro

-/-

120 lights á 30s        -/- darks          20 flats          20 biases


M31, M32, M110, NGC206


Siril 1.4.1, CaptureOne 21

Zielsetzung:

M31 möglichst groß abbilden!


Aufnahme und Ergebnis:

M31 ist von Hand schneller als vom Computer eingestellt. Es ist hilfreich, sich am Himmel auszukennen! Der Rest dauert wieder 1:05 Stunde, um die geforderten 60 Minuten Gesamtbelichtungszeit zusammenzubekommen.

Die Bildverarbeitung ist schwierig. Die ansonsten nützlichen VeraLux-Scripte helfen mir nicht weiter. Ich entferne den background manuell und führe äußerst langwierig den hyperbolischen strech auf dem starless Halbbild aus. Allerdings kommt es ganz plötzlich zu einem Heureka-Erlebnis. Eine einzige Anpassung des Symmetriepunktreglers offenbart von einem Moment auf den anderen dutzende Staubbänder. Jetzt wurde es ganz einfach...



Verbesserungspotenzial:

Wie immer, mehr Belichtungszeit macht es nur noch besser. Beim nächsten Versuch würde ich tatsächlich noch eine Reihe von 5s-Frames zusätzlich aufnehmen, um den Galaxiekern besser herausarbeiten zu können. Der ist hier nämlich zwar noch nicht ausgebrannt und trozdem nur ein heller Blob...


Zing • 20. Januar 2026