Astrofotografie Saturn - besser geht es nicht

Mehr Öffnung oder ein anderes Objekt?

Beim zweiten Versuch klappt es schon besser. Mittlerweile haben sich die Parameter eingeschwungen: tB = 10 ... 15 ms und gain = 300 ... 400. Dieses Mal wähle ich dann auch noch das 16 bit RAW als ADC-Auflösung. Das Bildergebnis kann sich sehen lassen. Das Rauschen ist noch einmal etwas geringer als beim letzten Versuch. Das dürfte das maximal Mögliche sein, was mit 5" Öffnung an Saturn erreicht werden kann.

Objektiv(e), Teleskop(e):

Kamera:

Montierung:

Guiding:

Belichtung:


Objekte:


Bildbearbeitung:

Skywatcher MAK 127/1500mm

ZWO ASI662MC

Skwatcher EQM-35-Pro

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start 2026-11-05T20:32:59.184Z: 1000 frames á 15,0 ms, gain = 300, 320x240 px, 8,3 °C, WB B=52 R= 90, RAW16


Saturn


ASIstudio, GIMP, Capture One

Saturn bietet nicht besonders viel für Teleskope mit kleiner Öffnung. Details auf der Oberfläche sind kaum auszumachen. Die Ringe bieten dafür mehr. Ab 4" Zoll Öffnung lässt z.B. bereits die Cassini-Teilung auflösen. Dies ist insofern spannend, weil die Cassini-Teilung von der Erde aus betrachtet lediglich unter einem Winkel von 0,7" erscheint. Normalerweise wären dafür 7" oder 8" Öffnung erforderlich. Ab 12" wäre sogar die Enke-Teilung aufzulösen.


Also, wie soll es weiter gehen? Den 8" SC hervorzuholen, wird kaum mehr Details von Saturn oder den Ringen offenbaren. Aber da sind ja noch die Monde. Beim letzten Mal war es gelungen Dione und sogar Enceladus abzulichten. Diese Saison ist nämlich günstig, weil die Ringe derzeit nur zu ca. 6° ... 7° geöffnet erscheinen und so das Umfeld des Planeten nicht sonderlich überstrahlen. So könnte ich als Nächstes versuchen eine günstige Sequenz der Saturnmonde aufzunehmen und daruas einen Film zu erstellen ...

Zing • 5. November 2026