Astrofotografie Saturn - die Cassini-Teilung

Die Kamera sieht mehr als das Auge.

Endlich passt alles, um den 5" MAK auf Saturn richten zu können. Ab 4" Öffnung soll man die Cassini-Teilung bereits in der visuellen Beobachtung auflösen können. Das ist mir jedoch noch nie gelungen. Der 4" FH-Refraktor ist eher ein "Farbwerfer", eine schmalbandige Beobachtung durch Farbfilter half auch nichts oder das Seeing war zu schlecht. Ich habe bisher immer den 8" SC gebraucht und Momente mit sehr ruhiger Atmosphäre. Dann konnte ich die Cassini-Teilung zumindest sicher erahnen...

Objektiv(e), Teleskop(e):

Kamera:

Montierung:

Guiding:

Belichtung:


Objekte:


Bildbearbeitung:

Skywatcher MAK 127/1500mm

ZWO ASI662MC

Skwatcher EQM-35-Pro

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start 2026-10-30T20:05:10.162Z: 1000 frames á 15,0 ms, gain = 300, 640x480 px, 17,9 °C, WB B=52 R= 90, RAW8


Saturn, Enceladus, Dione


ASIstudio, GIMP, Capture One

Heute ist es jedoch einfach. Auf Anhieb gelingt mit dem 5" MAK und der Planetenkamera die Auflösung der Cassini-Teilung. Insgesamt fertige ich 14 Sequenzen á 1.000 frames an. Jedes der 14 berechneten Einzelbilder zweigt die Teilung. Das ist mir genug Beleg dafür, dass Kamera und Technik dem menschlichen Auge mittlerweile eindeutig überlegen sind.


Während der Bildbearbeitung stelle ich dann auch noch fest, dass rechts von Saturn zwei Flecken zu erkennen sind, die sich deutlich durch ein Signal vom Schwarzpunkt abheben. Es handelt sich einmal um den Mond Dione (10,4mag) und dann um den berüchtigten Enceladus (11,7mag).

Zing • 30. Oktober 2026