Wanderung durchs Grau mit der X100V

Mit dem Kopf raus vor das Haus

Dieser Oktober ist ein Monat der Veränderung und des Umbruchs. Oft habe ich es nicht einmal vor die Tür geschafft in diesem Monat. Einmal hat mich an einem Schönwetterwochenende eine Erkältung niedergestreckt und an den übrigen Wochenenden war das Wetter schlecht. So ist es auch an diesem grauen und nassen Sonntag. Der Kopf braucht dennoch irgendwann einmal auch frische Luft. Also schnappe ich mir die Knipse und breche zu einer immerhin über 11 km weiten Wanderung vor der Haustür auf.

Kamera:

Objektiv(e):


Filmsimulation:

Film:


sonstige Ausrüstung:

FUJIFILM X100V

23mm f/2.0


VINTERKROM

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Diese Fotonotiz ist zugleich ein Eintrag ins Tourenbuch, allerdings ohne dem einen GPS-Track hinzuzufügen. Zing, den findest Du auf Deinem Rechner, falls Du Dich daran nicht mehr erinnern solltest.


Es ist nass, von oben und von unten. Zu Beginn beträgt die Sichtweite kaum 100m. Für den Fotoapparat bleiben da nur die Kleinen Dinge übrig, doch davon gibt es genug. Wassertropfen sammeln sich in der sorgsam gehegten und gepflegten Biomasse der ortsansässigen Landwirte.

Das gestreute Licht ist geradezu ideal für viele Motive. Das sollte ich öfter machen. Wenn da bloß nicht die eigene Bequemlichkeit wäre, oder zuletzt auch so eine Art Erschöpfung.

Und je länger die frische Luft und das kühle Nass auf mich einwirken, desto besser geht es mir. Als dann der breite Zugvogelschwarm über mich hinweg fliegt, packt mich dann auch wieder das Fernweh.

Wer hätte gedacht, dass bei einer winzigen Wanderung mit aussichtsloser Fernsicht doch noch so viele spannende Bilder entstehen? Und warum gibt es so viele Deppen, die rhetorische Fragen beantworten?


Zing • 18. Oktober 2026