Das Paartal zwischen Aichach und Schrobenhausen

Sonne auf das Haupt

Links zwickt's immer noch im Knie und eine Bergtour traue ich mir nicht zu. Zu meinem Glück hatte ich am vergangenen Wochenende die Inspiration für eine Streckenwanderung erlangt: Auf dem Paartal-Wanderweg von Aichach nach Schrobenhausen.

Die Tour lässt sich mit den Öffis erschließen. Von Schrobenhausen kann man mit der Paartalbahn später wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung in Aichach. Und falls das Knie nicht mitspielen sollte, gäbe es auf halben Weg die Exit-Option Radersdorf. Der Himmel wird heute sehr blau sein. Sonnencreme und Hut sind also unerlässliche Begleiter.

geografische Einordnung:


erreichte Gipfel:

weitere Wegepunkte:

Talort(e):


Schwierigkeiten:

Höhendifferenz Aufstieg/Abstieg:

Distanz:


Zeitbedarf inkl. Pausen:

Schwaben, Oberbayern


-/-

Walchshofen, Großhausen, Radersdorf, Schloss Haslangkreit, Hörzhausen, Frauenkirche SOB

Aichach, Schrobenhausen


Wandern: T1 (einzelne Stellen)       Klettern UIAA: -/-         Klettersteig: -/-         Schneeschuhe: -/-

89 m / 130 m

23,6 km


05h21m

Was könnte man über diese stille Wanderung nun erzählen? Hmm, zu Beginn bei Aichach und am Ende in Schrobenhausen durchschneidet die B300 die Stille. Ohne automobiles Hintergrundrauschen geht es eben nicht.

Wanderweg und Radweg sind eins und deshalb ist die Unternehmung vielleicht eher asphalt-lastig (>50%). Schatten ist oft selten und, da der erste mögliche Bus mich erst um 09:40 Uhr in Aichach absetzen konnte, scheint mir recht bald schon die Sonne in steilem Winkel von oben aufs Hirn. Später, zwischen Hörzhausen und Schrobenhausen, kann man eine Abkürzung am Paarkanal entlang wählen. Die liegt im Schatten dichter Sträucher. Man kann Libellen beobachten oder sich von Mücken zerstechen lassen.

Schloss Haslangkreit, wieder so ein Schloss, das sich in Privatbesitz befindet. Ich glaub, ich muss mir auch mal ein Schloss kaufen. Zur Not tut's aber auch das Observatorium auf dem Mount Palomar...

Nun hocke ich hier am Schrobenhausener Bahnhof und zerbreche mir den Kopf darüber, was man denn noch so alles über diese mehr als 20 km lange Wanderung aufschreiben könnte. Mir fällt nix ein. Ein Dokumentarfilm über das Paartal würde ich jedenfalls nicht drehen. Die Bilder sollen genug Dokumentation sein.

Und wie geht es dem Knie? Jetzt tun beide weh, aber aufgrund der Symmetrie nur noch halb so sehr...


Zing • 23. Mai 2026