Rügen - Märchenwald

Knorrige Bäume am weißen Strand

Für heute habe ich noch nicht genug von Rügen. Während der Planungsphase dieser Reise bin ich auf den Märchenwald gestoßen. Das muss ein prima Ort sein, um sich so richtig mit der Kamera auszutoben.

Dieser Märchenwald entspricht keineswegs der kindlichen Vorstellung von GFK-Fliegenpilz, sprechendem Reh und aufgedrehter Schneewitchen-Animateurin. Es handelt sich vielmehr um einen sehr dichten Buchenwald an der Nordküste der Halbinsel Wittow. Sehr fotogen!

Die Lage an der Nordküste bedeutet jedoch auch, dass man in den Sommermonaten nur sehr früh am Morgen oder spät am Abend günstiges Licht erhält, wenn die Sonne seitlich unter das Blätterdach scheint.

geografische Einordnung:


erreichte Gipfel:

weitere Wegepunkte:

Talort(e):


Schwierigkeiten:

Höhendifferenz Aufstieg/Abstieg:

Distanz:


Zeitbedarf inkl. Pausen:

Rügen - Jasmund


-/-

-/-

Schwarbe Siedlung


Wandern: T1      Klettern UIAA: -/-         Klettersteig: -/-         Schneeschuhe: -/-

36 m / 36 m

3,9 km


01h54m

Ich ärgere mich, dass ich das Handy im Auto vergessen habe. Mit zwei Kameras und dem Stativ bepackt marschiere ich durch den Wald und mache mir darüber Gedanken, was denn nun wird, wenn ich den Märchenwald nicht finde. Ausgeschildert ist der nämlich nicht.

Ich erreiche die Küste, schaue auf's Meer und dann nach links. Der Märchenwald ist kaum zu übersehen. Im ersten Durchgang marschiere ich mit der "Dicken Bertha" und dem 45-100mm durch den Märchenwald, einmal vor und einmal zurück. Die erste Pause verbringe ich am menschenleeren Strand. So gefällt mir das.


Die zweite Runde absolviere ich mit der X-T3 und dem 70-300mm. Tatsächlich gefallen mir die Teleaufnahmen auf den ersten Blick besser. Vielleicht liegt das jedoch auch daran, dass die Sonnen jetzt noch tiefer steht.


Auf der Rückfahrt nach Hagen muss ich mir noch ein Fischbrötchen in Glowe angeln, denn 'a Fischbrötchen a day keeps the doctor away'.


Zing • 6. Juni 2026