Um Bornholms Bergsee

Tag 3 - Eine stürmische Nachmittagswanderung

Heute ist der Wurm drin. Bornholm zeigt sich von einer unerwartet nassen Seite. Nach einer schon viel zu lang andauernden Mittagspause will ich unbedingt nocheinmal raus vor die Tür. Am liebsten nochmal zum Leuchtturm und zum Hammer Sø. Um 14:00 Uhr breche ich endlich auf ...

geografische Einordnung:


erreichte Gipfel:

weitere Wegepunkte:

Talort(e):


Schwierigkeiten:

Höhendifferenz Aufstieg/Abstieg:

Distanz:


Zeitbedarf inkl. Pausen:

Ostsee - Bornholm


-/-

Hammeren Fyr, Krystalsøen, Hammer Sø

Allinge


Wandern: T2         Klettern UIAA: -/-          Klettersteig: -/-         Schneeschuhe: -/-

 115 m / 115 m

 5,6 km


02h30m

Fehlstart und Neustart


Nur zwei Straßen weiter - in Allinge ist das nicht besonders weit - fängt es wieder an zu tröpfeln. Binnen 60 Sekunden wird daraus ein Sturzbach. Ich verstaue die Fotoapparate und stelle mich an einer stählernen Feuerschutztreppe unter. Als es blitzt lasse ich diese sofort los.

Ein Stunde und drei Espresso später ist alles wieder trocken. Ein neuer Versuch.

Hammeren Fyr


Ein Leuchtturmwärter darf auf keinen Fall adipös sein. Zuerst ist die Treppe noch ganz geräumig, dann wird sie immer schmäler. Zuletzt wartet eine enge Wendeltreppe die keinerlei Gegenverkehr erlaubt.

Die kleine Kammer unter der großen Lampe wäre für mich genau der richtige Platz. Hier hätte der Wolf seine Ruhe. Einsam ist hingegen der Wolf unter tausend Schafen.

zurück und um den Hammer Sø


Bornholm überrascht einen immer wieder. Immer wenn man denkt, dass ein paar Meter und ein ein wenig anders gelagerter Weg doch keinen Unterschied machen, dann entdeckt man wieder etwas neues.


Der neue Blick auf Hammershus ist unbezahlbar.


Der Opalsø schimmert grün, was auch sonst?


Bei starkem Wind schlägt der Hammer Sø Wellen wie die Ostsee bei Sturm.


In Bornholms Wälder sind dicht und grün. Gleich kommen bestimmt Stanley und Livingstone ums Eck.


Ich bin hier genau richtig!


Zing • 14. September 2025